Stoch zum Mitgliedervotum: „Dem neuen Führungsduo gehört unsere Solidarität und Unterstützung“

Bundespolitik

Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat nach dem Ergebnis des Mitgliedervotums zum Parteivorsitz die Genossinnen und Genossen dazu aufgerufen, nun gesammelt nach vorne zu schauen. „Dem designierten Führungsduo aus Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans gehört unsere Solidarität und unsere Unterstützung“, so Stoch. „Ich erwarte dazu auf dem Parteitag nächste Woche in Berlin ein eindeutiges Signal.“

Stoch gratulierte dem Gewinnerduo und dankte auch allen anderen Teams für ihr Engagement, insbesondere Klara Geywitz und Olaf Scholz: „Mein Respekt für ihre Courage und ihren Einsatz.“

Dass mit Saskia Esken künftig eine der Parteivorsitzenden aus Baden-Württemberg kommen werde, sei „eine Chance, die wir nutzen wollen“, so der Landesvorsitzende. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Was die Wahlbeteiligung betrifft, so hätte sich der SPD-Chef „durchaus mehr gewünscht“, bekannte Stoch. Im Vergleich zu anderen Mitgliederbefragungen bei Parteien sei diese mit erneut über 50 Prozent „aber immer noch in Ordnung“. Stoch: „Es gilt, aus diesem sehr lang angelegten Findungsprozess für die Zukunft zu lernen.“

Es sei jetzt an der Zeit, den Blick konsequent auf die Schärfung von Inhalten zu richten, um Profil und Kompetenz für die SPD zu gewinnen – und zwar substanziell. „Wir müssen nun zeigen, dass wir uns nicht allein mit uns selbst beschäftigen, sondern vor allem mit dem, was die Menschen umtreibt. Das ist jetzt die wichtigste Aufgabe von uns allen, übrigens unabhängig davon, ob wir in der Groko bleiben oder in die Opposition gehen“, so Stoch. „Und die letzten Wochen haben doch gezeigt, dass wir in der Regierung schon einiges eingereicht haben – und noch einiges erreichen können.“

 

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